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Dienstag, 27. Oktober 2009

Ein halbes Jahr Elias in Bildern
Von svuoslaknenre, 22:54

Es ist heute genau sechs Monate her, dass wir Elias zum ersten Mal im Arm gehalten haben:
 
Auf Papas Schoß beim Mittelaltermarkt in Angelbachtal:
 
Bei unserem Davos-Urlaub, vor den Ducan-Fällen
 
Elias fliegt:
 
Elias’ erster Fahrradausflug. Da er im Kinderwagen und im Safe.Sleeper im Auto überhaupt nichts sieht, betrachtet er beim Radfahren völlig fasziniert die vorbeiziehende Landschaft.
 
Ja, wir haben einen Fußballtrainer in der Verwandtschaft, wieso?
 
Hier sind wir beide in Meersburg bei einer Mittelaterveranstaltung. Unsere Gruppe hat die Burg belebt und ein Stück aufgeführt über Simon Weinzürn, den „Rebell vom Bodensee“, der im 15. Jh. Bürgermeister von Meersburg war und der erste Besitzer des Hauses, in dem wir dort gewohnt haben. Elias habe ich den gleichen Wollmantel genäht, wie ich ihn trage.
 
Auch die Leidenschaft für scharfe Sachen teilt er mit seinen Eltern. Hier begutachtet er einen Teil unserer immer ausgedehnteren Pepperoni-Zucht (nein, wir fangen trotzdem nicht mit Pepperoni-Gläschen an):
 
Ich hatte diese Sachen gestrickt weil ich das Foto mit dem Baby im Katalog so goldig fand und damals konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass da jemals mein eigenes Kind drin stecken würde, und jetzt:
 
Hier das neueste Foto von ihm: ein gemütlicher Sonntagmorgen im Bett
 
Inzwischen haben wir, wie man sieht, zusammen schon gaaanz viel erlebt. Elias war auf drei Hochzeiten und einem Todesfall, geht regelmäßig mit uns zu den Chorproben und in den Tanzkurs (auf dem Arm mit zu tanzen findet er ganz toll) und war schon bei mehreren Rollenspiel-Tagen und Mittelalterveranstaltungen mit dabei.
 
Die aktuellen Maße von Elias weiß ich gar nicht so genau, wohl so 7,5 kg und 68 cm, aber bei der U5 nächsten Woche gibt es dann die offiziellen Werte.
 
Der kleine Mann süffelt immer noch genüsslich seine Milch, begeistert sich inzwischen aber auch für Fingerfood. Irgendwann in nächster Zeit werden wir es mal mit Gemüsebrei versuchen.
 
Seit letzter Woche hat er erstmals einen als solchen erkennbaren Schub. Er trinkt nicht nur tagsüber unglaublich viel, sondern fordert auch nachts lautstark seine Mahlzeit ein. Sonst konnten wir ihn 8 oder 9 Stunden durchschlafen lassen (wenn ich eh wach war und Elias unruhig, habe ich ihn manchmal auch so angelegt), in der letzten Nacht hat er zweimal „Hunger“ gerufen (eigentlich dreimal, aber um 5.30 Uhr hat sowieso der Wecker geklingelt, weil wir zu einer Fortbildung nach Nordhessen mussten). Da ich nachts aber sowieso immer mehrere Wachphasen habe, ist das noch nicht weiter problematisch.
 
Elias’ großes Thema im Moment ist Tasten. Er hat entdeckt, dass es auch interessante Dinge gibt, die er nicht in seinen Mund stecken kann, und fährt jetzt sofort seine süßen Greifgriffel aus, wenn er etwas entdeckt hat. Ganz spannend sind für ihn Gesichter, da muss alles angefingert werden, besonders die lustig aussehenden Augen von Mami. *autsch*
Er lernt auch gerade, sich nicht auf den Bauch zu drehen, denn Bauchlage ist nach wie vor doof (besonders, wenn man dabei 5 Spielzeuge gleichzeitig in die Hand nehmen will). Viel besser findet er Sitzen, aber das kann er halt noch nicht.
 
Ach ja, das böse Z-Wort: seit Elias 2,5 Monate alt ist zeigt er sämtliche Zahnungssymptome, aber sehen tut man nichts. Inzwischen bin ich überzeugt davon, dass Elias niemals Zähne bekommen wird. Wenn er 18 ist und sich mal unwohl fühlt, werden immer noch alle sagen: „Ach, das sind die Zähnchen.“.
Heute habe ich allerdings eine Spitze getastet, vielleicht wird es ja doch noch was.
Wir haben mittlerweile die beiden örtlichen Kindergärten besichtigt. Einer davon (in den ich schon selbst gegangen bin) ist ganz ok, von dem anderen bin ich hellauf begeistert (v.a. von der Waldgruppe). Wir haben Elias jetzt vorsichtshalber in beiden Kindergärten ab 2 Jahren angemeldet. Was wir dann aber wirklich machen, muss sich erst noch zeigen. Vorstellen kann ich mir das noch überhaupt nicht.
 
Also, auf ins zweite Lebenshalbjahr und schauen, was so alles kommt.
 

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Samstag, 05. September 2009

Mit Elias in Davos
Von svuoslaknenre, 16:30

Heute ist unser letzter Urlaubstag in Davos und während Volker joggen ist und Elias schläft, kann ich mal ein bisschen was berichten.
  
Wir haben bei der Hinfahrt extra auf etwa halber Höhe eine lange Pause gemacht, damit sich Elias besser anpassen kann, aber ihm war nichts Ungewöhnliches anzumerken.
 
Von der Wohnung hier waren wir positiv überrascht: Sehr groß und luxuriös (mit DVD-Player, Internetanschuss usw.) und Elias’ Bettchen stand schon bereit.
 
Hier haben wir jeden Tag mehrere Spaziergänge gemacht. Große Wanderungen waren natürlich nicht drin und auch so mussten wir ziemlich suchen, um Wege zu finden, die kinderwagentauglich waren, nicht in der prallen Sonne lagen und nicht gerade Holzfällarbeiten liefen. Aber glücklicherweise ist hier ja Volkers zweite Heimat.
 
So hat Elias viel Neues zu sehen bekommen. Er besteht jetzt oft darauf, mit dem Gesicht nach vorne getragen zu werden (Kinderwagen und andere Trageweisen lehnt er lautstark ab), um ja alles mit zu bekommen. Das mag für den kleinen Mann ja sehr bequem sein, für Mami und v.a. Papi aber seeeeehr anstrengend.
Außerdem gibt es dann abends zum Verarbeiten meistens `ne Schreistunde und da hilft dann nichts außer Herumtragen – natürlich wieder so, dass der kleine Mann nach vorne schaut.
 
Aber egal, es ist so schön, zu beobachten, wie Elias die Welt entdeckt, dass der schmerzende Rücken gar nicht mehr auffällt.
 
Vorgestern waren wir beim Schaukäsen in der „Milch-Arena“ (ein lustiger Ort zum Stillen), und Elias hat so genau zugeschaut, dass er jetzt wahrscheinlich selbst Käse machen könnte. Wir waren dann natürlich noch ausführlich Einkaufen und ich habe endlich meinen tollen Rohmilchkäse bekommen, auf den ich letztes Jahr verzichten musste.
 
Bevor wir gleich wieder los ziehen, hier noch ein paar Elias- und Landschaftsimpressonen:
 
Hier kann Elias endlich mal seine schicken Strampler tragen, zu Hause war es ja immer viel zu warm dafür:
 
Alles so schön bunt hier:
 
Im Flüelatal haben uns die vielen Stufen auf dem Weg irgendwann zur Umkehr gezwungen:
 
Blick ins Dischmatal:
 
Elias betrachtet Blumen von Teufi:
 
Immer schön zu laufen: der Weg um den Davosersee:
 
Nein, meine Männer stehen nicht am Abgrund, auch wenn es so aussieht. Ein Schritt tiefer ist Boden.
 
Beim Schaukäsen:
 
Elias wird Schweizer:
 
Blick ins Landwassertal:

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Freitag, 19. Dezember 2008

Halbzeitscreening
Von svuoslaknenre, 16:40

Heute habe ich den längsten Ultraschall meines Lebens hinter mich gebracht.

Da ich mir natürlich wieder unheimlich Sorgen gemacht hatte, hat mir Frau Bässler gleich den Herzschlag vorgeführt: kräftig und regelmäßig 145/min. 

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Mittwoch, 05. November 2008

Hebammenbesuch
Von svuoslaknenre, 19:02

Heute war wieder Denise bei uns.

Den Versuch, Herztöne zu hören hat leider mein laut grummelnder Darm schon im voraus zum Scheitern verurteilt, aber das Abtasten ergab ein beeindruckendes Wachstum: Symphysen-Fundusstand: 8, (4 Querfinger überm Schambein).

Dafür haben wir uns erstmals über Themen wie Hausgeburt, Geburtsvorbereitung usw. unterhalten, bzw. wir haben uns schon einen Kurs ausgeguckt.

Irgendwie finde ich es immernoch sehr merkwürdig, mich mit solchen Dingen zu befassen...

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Montag, 20. Oktober 2008

Ein erster Blick
Von svuoslaknenre, 20:02

Da ich heute sehr mutig war, gibt es jetzt tatsächlich einen ersten Blick auf "42":

Viel zu erkennen ist ja nicht: Man schaut sozusagen von oben drauf, links ist der Kopf und rechts sieht man die Beinchen.

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Freitag, 01. August 2008

Obermoschel 2008
Von svuoslaknenre, 15:11

 

FREITAG, 24.07.2008

 

Nachdem wir die logistische Meisterleistung vollbracht hatten, ein wenigstens rudimentäres Lager auf zwei PKW zu verteilen, ging’s am Freitag morgen los nach Obermoschel.

Wir dachten, wir sind damit noch recht zeitig dran, aber dort mussten wir fest stellen, dass oben auf der Burg nur noch ein Plätzchen frei war (viele sind schon am Donnerstag angereist), das aufgrund des Schotterbodens nicht wirklich optimal war und wegen der Stromkästen und Wasserleitungen auch nichts so toll aussah. Gerade letzteres hat sich dann aber als absoluter Standortvorteil heraus gestellt.

So hatten wir dann also ein hübsches Lager mit zwei Zelten, Tisch, Bänken, Mini-Sonnensegel, Kochstelle und fließend Wasser.

 

Ich habe mich gleich ans Mandeln Mörsern gemacht, um mit Hühnchen in Mandelmilch meine Koch-Versuchsreihe zu eröffnen.

 

Im Laufe des Tages konnten wir dann noch viele bekannte Gesichter begrüßen und ich durfte endlich Lüthfried live kennen lernen. 

 

 

SAMSTAG, 25.07.2008

Als Volker mit Sebastian und Markus zum Fechtkurs ging, hat er mich zu Ilja geschickt, um Keramik auszusuchen, bevor andere die besten Stücke weg schnappen. Das war ein Fehler. Ich habe mich natürlich gleich auf das größte und schönste Stück gestürzt und zudem viel zu viele interessante Sachen entdeckt.

Letztendlich wurden es dann eine große Schüssel und 3 Kannen für Autumnus und zwei kleine Schüsseln (unrunde Fehlbrände), ein Sturzbecher und ein Öllämpchen für uns.

Den Rest des Tages konnte ich nutzen, um endlich an meinem Probe-Kleid zu nähen.

 

Inzwischen ist auch Tania zu uns gestoßen und wir hörten uns alle zusammen einen sehr interessanten Vortrag über die Entwicklung der Küche in England im 15. Jh. an (nachdem wir endlich das richtige Ende der Wiese gefunden hatten).

Irgendwann entdeckte ich in unserem Lager auf dem Boden neben dem Wassereimer eine herum taumelnde Hornisse. Sie hatte eine Biene gefangen und konnte mit dieser nicht mehr fliegen. Also hat sie sie vor unseren Augen (4 Leuten haben die Insekten fasziniert angestarrt) fachgerecht zerlegt: Kopf weg, Flügel weg, Mittelsegment weg.

Mit dem Rest flog sie dann davon.

Anscheinend macht die Hornisse diese Aktion häufiger, denn ich habe irgendwann später in unserem Wassereimer ein Bienenhinterteil gefunden. Als ich es raus fischen wollte, hat es mich in den Finger gestochen. Und nicht nur, dass mein Finger angeschwollen ist und weh getan hat, mir war es auch furchtbar peinlich, dass ich mich von einer HALBEN Biene habe stechen lassen. 

An diesem Abend habe ich mich an einer Lombardischen  Suppe versucht, und obwohl ich gerade daran wegen der ungewöhnlichen Gewürzmischung am meisten Zweifel hatte, wurde es der Höhepunkt meines Lagerkochens.

  

SONNTAG, 27.07.2008

Diesmal habe ich den Jungs bei ihrem Fechtkurs zugeschaut. Ich fand es erstaunlich, wie diszipliniert und ausdauernd die Kursteilnehmer (und die Teilnehmerin) waren, obwohl es schon am Morgen unglaublich heiß und schwül war.

 

Am Nachmittag waren wir dann mit unserem Drehleier-Schnupperkurs dran. Als wir zur Vorstellung ein paar Stücke gespielt haben, waren schon einige Leute da, die zugehört haben, aber als es darum ging, das Leiern selbst auszuprobieren, verließ die meisten der Mut.

Mit einem kleinen Häuflein Interessierter haben wir uns aber gut verweilt, bis ein kräftiges Gewitter alle Aufmerksamkeit für sich beansprucht hat.

An dieser Stelle möchte ic allerdings dementieren, dass es sich dabei um den Troubadix-Effekt in Zusammenhang mit unserem Leiern gehandelt hat.

 Volker lernt Fingerloopen:

MONTAG, 28.07.2008

 

Mittlerweile nur noch zu zweit in einem improvisierten Rest-Lager, haben wir unseren zweiten Drehleierkurs gehalten. Dank einer schon am Vortag sehr interessierten Lettin haben dabei vor allem wir was gelernt, nämlich einige schöne Melodien und Tänze aus Lettland.

 

Den Rest des Nachmittags haben wir in trauter Zweisamkeit verbracht und Volker hat ein geiles Fotomotiv gefunden.

Ein ganz unerwarteter Höhepunkt war dann noch der Kochwettbewerb am Abend, als das letzte Häuflein der Aufrechten zu einem ganz exquisiten, gemeinsamen Mahl kam.

 

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Montag, 31. März 2008

Umbau - Endergebnis
Von svuoslaknenre, 14:42

Nachdem wir jetzt endlich die erste Nacht in unserer umgebauten Wohnung verbracht haben, wollte ich hier mal einen kleinen Rundblick zeigen.

Die ersten Fotos habe ich noch vor Volkers Einzug gemacht, damit man außer Kisten noch was erkennen kann.

Der Holzboden ist gerade frisch geölt worden.

Hier der Blick vom Arbeitszimmer ins Ankleidezimmer:

Vom Schlafzimmer ins Arbeitszimmer:
Wenn man genau hin schaut, sieht man den fehlenden oberen Abschluss am Türrahmen zum Arbeitszimmer. Der wird erst nachgeliefert und ist nur eine der vielen Kleinigkeiten, die immernoch zu machen sind.

Das noch leere Schlafzimmer:
Das auf den Fensterbänken sind die Kästen mit unserer diesjährigen Pepperoni-Aussaht (es soll keiner sagen, bei uns gäbe es nichts Scharfes im Schlafzimmer  ;) ).

Das Schlafzimmer auch bisher der einzige Raum, der wenigstens andeutungsweise eingerichtet ist (in den anderen Zimmern sieht man nur Kartons).
Ich konnte mir endlich den Traum von einem Plüschtier-Regal verwirklichen.  :D
Auf dem Bett liegen noch jede Menge Sachen zum aufhängen und aufräumen. Die hölzernen Mann-Frau-Figuren kommen über meinen Nachttisch (obwohl/weil es ein Fruchtbarkeitszauber sein soll  ;) ). Über das Bett kommt eines dieser alten "Bettbilder" von meinen Großeltern: ein Schutzengel, der zwei Kinder beschützt, die in einem Sturm über eine wackelige Brücke laufen (
www.bilderlernen.at/marginalia/mahnbilder_070605.html)

 


Das Bad ist inzwischen ganz fertig (bis auf die Sauna, die in den nächsten Tagen kommen sollte und dann dort hin kommt, von wo aus ich fotografiert habe).
Um besser gegen das Licht fotografieren zu können, habe ich die Sonnenblenden an Fenstern runter gezogen (sind dann einseitig durchsichtig), deshalb sind die Farben draußen so komisch und auch die drinnen deutlich kräftiger als in Natur.

Hier zunächst eine Übersicht.
Es ist natürlich noch nicht komplett eingerichtet und viele Details, v.a. unsere Pflanzen, fehlen noch, aber dafür habe ich für das Foto ein anderes dekoratives Accessoire dazu arrangiert.  ;)

die Waschbeckenseite (wir kämpfen noch mit den blöden Aufklebern auf den Spiegeln):

Und unser "Duschpalast", in dem wir endlich bequem gemeinsam duschen können (1,40 m breit)
Da ist auch so ein Teil zur Fußreflexzonenmassage dabei; das fühlt sich vielleicht lustig an... :P:

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Freitag, 28. März 2008

Umbau-Update
Von svuoslaknenre, 15:01

Das Parkett im Flur und im Ankleidezimmer liegt bereits:

Den Waschtisch für die Steinwaschbecken mussten wir vom Schreiner speziell anfertigen lassen, damit er von der Größe her passt und stabil genug für die 45 kg-Becken ist.

Unsere Dusche im Frühstadium  ;)

Und gerade wird im Schlafzimmer das Wasserbett aufgebaut. Bin schon gespannt auf heute abend.  :D

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Mittwoch, 05. März 2008

Nanni wurde operiert
Von svuoslaknenre, 11:31

Wir haben unserer Nanni letzte Woche einen (bzw. eigentlich 3) Tumor entfernen lassen.

Da bei Ratten kaum Aussicht auf eine wirkliche Heilung besteht, habe ich bisher in den meisten Fällen (in einem 4-Rättinen-Haushalt gibt es leider viele solche "Fälle") von einer OP abgesehen, aber Nanni hatte ein riesiges Lipom vor dem Vorderbeinchen, das sie sehr beim Laufen, Essen und Putzen behindert hat.

Da sie die Narkose gut vertragen hat und das Lipom schnell und gut zu entfernen war, wurde gleich noch ein weiterer Tumor hinter dem Beinchen entfernt.

Vor der OP wog Nanni 600 g, hinterher nur noch 550 g.

Sie hat jetzt zwei lange, genähte Wunden an der Seite und sieht mit ihrem rasierten Fell und dem grauen Desinfektionsmittel schon etwas bemitleidenswert aus, aber ich habe mich total gefreut, als sie sich gleich nach der OP endlich wieder mit zwei Händchen das Gesicht putzen konnte (vorher kam sie um das Lipom nicht mehr herum).

Es scheint auch alles gut zu verheilen und sie läßt die Fäden weitgehend in Ruhe.

Allerdings musste sie eine zeitlang in einen Einzelkäfig, damit die anderen nicht an ihre frischen Wunden gehen, und das hat sie doch sehr mitgenommen.
Auf dem Foto aus dieser Zeit sieht sie richtig traurig aus.



Aber inzwischen ist sie wieder bei den anderen und ich hoffe ihr bleibt noch etwas Zeit, ihre wieder gewonnene Lebensqualität zu genießen (sie ist mit knapp 2 Jahren ja längst 'ne Rattenoma).

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Dienstag, 04. März 2008

Umbau II
Von svuoslaknenre, 11:50

Hier ein (fast) aktuelles Foto vom Bad mit Wand- und Bodenfliesen.
Auf dem Foto wirkt das Muster der Wandfliesen ziemlich psychedelisch (zumindest auf meinem Monitor hier), das ist zum Glück nicht wirklich so.



Hier ist Volker gerade beim zweiten Anstrich des Schlafzimmers. Wir haben die Farben vorher zwar ausprobiert, sind aber trotzdem erschrocken, wie dunkel sie in nassem Zustand sind. So ein ganzes Zimmer in dunkelbraun sieht wirklich schlimm aus. Aber letztendlich ist der Farbton noch etwas heller als hier auf der rechten Seite geworden.
Sobald ich Zeit dazu habe, kommt dann noch eine umlaufende Bordüre drauf.



Diese Woche wird das Parkett verlegt. Bin schon gespannt...

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Freitag, 22. Februar 2008

Umbau
Von svuoslaknenre, 21:55

Ich habe hier mal ein paar Fotos zusammen gestellt, die die Fortschritte bei unserem Umbau zeigen.

Hier das Bad in einer sehr frühen Phase, als es so richtig schlimm aussah.
Das alte Bad war nur der geflieste Teil links, dazu kam jetzt noch ein mehr als doppelt so großer Raum. Die Kabel in der Mitte waren in der abgerissenen Wand.
Die sichtbaren Wasserleitungen sind allerdings alle schon neu, ebenso das "Gerüst" für die WCs.
Das Foto wurde etwa von da gemacht, wo zukünftig der Eingang der Sauna sein wird.

Hier wurden bereits die Beiden Fenster vergrößert.

Einige Wochen später: Es wurde gerade mit dem Fliesen begonnen und man bekommt schon eine Vorstellung vom späteren Aussehen. Boden, Wände (über den Fliesen) und Decke werden später so hell-terrakottafarben (wie das Braun in den Ornamenten). Eine Bodenfliese ist an die Wand gelehnt (die mit dem Hammer).

Hier die Ornamentfliesen aus der Nähe. Leider zählten auch die unteren, einfacheren Fliesen als Ornamentfliesen und wurden pro Stück berechnet. ( Aber nachdem wir uns einmal in sie verliebt hatten, konnten wir nicht mehr zurück.)

Das sind unsere zukünftigen Waschbecken aus Naturstein. Sie sind nur innen poliert und außen ganz naturbelassen. Das rechts wird mal meins, weil es kurviger ist und daher besser zu mir passt.  :P

Das ist der Blick aus dem Arbeitszimmer auf unser Nebengebäude und die Felder dahinter. Auch dieses Fenster wurde bodentief vergrößert.

Hier die mit einem Bogendurchgang verbundene Schlafzimmer-Ankleidezimmer-Kombi. Die neuen Fenster wurden gerade erst eingebaut. Wir haben hier das alte Format beibehalten und sogar die ursprüngliche Dreiteilung wieder aufgenommen (die Baudenkmalpflege färbt wohl allmählich auf mich ab).

 

Nächste Woche werden wir dann alle Räume mit Lehmfarben (die Farbversuchspalette ist auf einem der Badfotos zu sehen) streichen. Das ist aufgrund von Zeitmangel und meinen Krankheitsgeschichten leider das einzige, was wir selbst machen.
Eeigentlich seltsam: wir haben keine Zeit, weil wir arbeiten gehen, um das Geld zu verdienen, mit dem wir die Handwerker bezahlen, die das machen, wofür wir keine Zeit haben... :P Und wenn ich dann noch meinen Stundenlohn mit dem der Handwerker vergleiche. :rolleyes:

Später kommt dann noch in alle Räume (außer dem Bad natürlich) ein durchgehendes Massivholzparkett (Eiche, geölt) und dann können wir hoffentlich endlich unsere ganzen in Haus, Hof und Garage verteilten Habseligkeiten wieder zusammensuchen und uns einrichten.

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Freitag, 17. August 2007

Askur, Askur, ich habe einen Askur
Von svuoslaknenre, 19:08

Nachdem wir während der ganzen Zeit in Island nichts entsprechendes gefunden haben, hat mir Volker jetzt, sozusagen als Nachlese, einen Askur geschenkt.

"Askur" (Esche) wird eine traditionelle hölzerne Essschüssel genannt. Als das Klima in Island im 14. bis 19. Jh. immer kälter wurde, hat man die Wohnhäuser allmählich verkleinert, bis es keinen Raum für einen Esstisch gab. Jeden Abend bekam man seine Portion in den "Askur" und ab davon, auf seinem Bett sitzend. Dazwischen wurde die Schüssel auf einem Brett über dem Bett aufgehoben. Sie Waren meistens aus Treibholz, und manchmal mit Schnitzarbeit geschmückt.

Men Askur stammt von Birkir Fanndal Haraldsson, von dem wir später heraus gefunden haben, dass er der Leiter des Kraftwerks auf der Krafla am Myvatn ist und in seiner Freizeit Askarnir und andere Holzobjekte herstellt.

Jetzt bin ich mal gespant, ob am 17. Dezember der Askasleikir auftaucht, der Essnapflecker, einer von 13 isländischen Weihnachtsgesellen ( de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B3lasveinar ), der versucht, stehen gelassene Askarnir zu stibitzen.

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Dienstag, 14. August 2007

test
Von svuoslaknenre, 19:43

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Dienstag, 17. Juli 2007

Island Tag 22
Von svuoslaknenre, 23:59

Dienstag, 17.07.2007
 
Reykjavik, bedeckt,, warm
 
 
Nach dem Packen machen wir uns auf den Weg zu unserer letzten Station, dem Isländischen Nationalmuseum. Vor drei Jahren hatten wir bereits danach gesucht, damals war es jedoch noch ncht eröffnet gewesen. Diesmal waren wir glücklicher. Inzwischen kann man im Museum einige beeindruckende Exponate sehen, vor allem viele Originalfundstücke aus der frühen Besiedlungszeit. Auch die audiovisuellen Erklärungen sind sehr gelungen und erklären einem zum Beispiel die Entwicklung des isländischen Hauses im Laufe der Jahrhunderte. Leider haben wir für das Museum vor unserem Abflug nur noch 1 ½ h, was sich als nicht ganz ausreichende erweist.
 
Falls es uns noch einmal nach Island verschlagen sollte werden wir wohl doch noch einen Tag für Reykjavik einplanen müssen, da wir auch das Freilichtmuseum in Arbaer gerne noch einmal gesehen hatten, da es bei unserem letzten Besuch zwar für Besucher zugänglich aber nicht offiziell geöffnet war und daher etliche Gebäude geschlossen oder zumindest ohne Führung waren.
 
Auf dem Parkplatz eines Bonus-Supermarkts will mir ein Knilch ein Hare-Krishna-Buch auf isländisch andrehen. Er erweist sich letztendlich als ganz nett (spricht gut Deutsch mit amerikanischem Akzent), aber es ist für mich nur schwer nach zu vollziehen, dass er es bedauert, erst am Anfang seines Island-Aufenthalts zu sein. Es ist wohl nicht die erfolgversprechendste Gegend, um solche Bücher unters Volk zu bringen.
 
Die Rückfahrt zum Flughafen in Kevlavik und die Rückgabe des Mietwagens verlaufen problemlos, allerdings geben wir unseren Jimny etwas wehmütig zurück, da er uns in den letzten drei Wochen sehr tapfer und zuverlässig auf immerhin knapp 5200km auf Islands Strassen sowie über Stock und Stein und durch diverse Gewässer begleitet hat.
 
Da uns die Schlange am Check-in Schalter zu lang ist probieren wir es mit dem Self Check-in, dessen Benutzung wohl von Icelandair vorangetrieben werden soll, wie die unzähligen Terminals dafür verraten. Diese Art des Check-in ist auch völlig problemlos und schnell. Bereits nach ca. 1min halte ich die beiden Bordkarten sowie die ausgedruckten Aufkleber für unsere zwei Koffer in der Hand und wir müssen diese nur noch an einem Gepäckschalter abgeben. Die Sicherheitskontrolle ist die lascheste die wir seit langem erlebt haben und so sitzen wir nach wenigen Minuten an unserem Gate. Das Wetter beim Rückflug ist leider nicht mehr so gut wie beim Anflug auf Island, aber immerhin haben wir dank unserer lange genug im Voraus reservierten Plätze auf der linken Seite des Flugzeugs noch einmal einen schönen Blick auf die Halbinsel Reykjanes sowie die Gletscher Langjökull, Hofsjökull, Eiriksjökull und Eyafjallajökull, bevor die zunehmend geschlossene Wolkendecke uns den weiteren Blick auf Island versperrt. Lediglich die hohen Gipfel des Oraefajökull und ein Teil der Hochfläche des Vatnajökull sind noch zwischen den Wolken erkennbar und das letzte, was wir bei unserem diesjährigen Urlaub von Island sehen.

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Montag, 16. Juli 2007

Island Tag 21
Von svuoslaknenre, 23:59

Montag, 16.07.2007
 
Akureyri, klar, sonnig, warm
 
 
Wir fahren bei sonnigem Wetter aus Akureyri weg in Richtung Reykjavik. Nach ca. 1h halten wir beim sehr schönen Heimatmuseum Glaumbaer, in dem ein alter Torfhof hergerichtet wurde. Es stehen glücklicherweise nur PKW und ein paar Wohnmobile und keine Busse auf dem Parkplatz so dass wir uns das Haus halbwegs in Ruhe anschauen können. Wie schon vor drei Jahren gefällt uns das Museum wieder sehr gut und auch seine Lage vor der malerischen Kulisse der hohen Berge der Halbinsel Tröllaskagi ist beeindruckend. Der Hof gehörte wohl sehr reichen Bauern, denn drei Gästezimmer waren wohl nicht wirklich üblich und auch die ausgestellten Festtagsgewänder der Hausherrin zeugen von Wohlstand.
 
Danach fahren wir ein paar Kilometer weiter zur Torfkirche in Vidimyri „Vidimyrarkirkja“. Sie ist eines der grössten Exemplare der 6 erhaltenen Torfkirchen Islands und hat eine schöne Einrichtung mit Altarbild, Orgel und Kanzel. Die Bänke waren in arm und reich sowie Männer und Frauen getrennt.
 
Nun fahren wir erst mal eine Weile die Ringstrasse weiter bis kurz vor Borgarness, wo wir in Richtung Reykholt, der Heimat des Sagadichters Snorri Sturluson abbiegen. Wir lassen Reykholt jedoch links liegen und fahren wegen der bereits fortgeschrittenen Stunde direkt weiter zu den Hraunfossar und dem Bjarnafoss. Die Hraunfossar (Lavafälle) sind eine lustige geologische Besonderheit, bei der das Wasser der Hvita im porösen Lavafeld versickert, dann aber auf eine wasserundurchlässige Schicht trifft und auf ca. 1km breiter Front malerisch zurück ins Flussbett fällt. Der Bjarnafoss (Kinderwasserfall) liegt etwas oberhalb der Hraunfossar und ist ein relativ flacher Fall, in dem das Wasser der Hvita allerdings sehr reissend als Stromschnelle durch ein enges Flussbett fliesst und unter einem Steinbogen hindurchfliesst. Diesmal wurde der Platz unter dem Bogen fast vollständig vom Wasser ausgefüllt, während der Wasserstand vor drei Jahren deutlich niedriger lag. Der Wasserfall bekam seinen Namen durch eine tragische Begebenheit als in Abwesenheit ihrer Eltern zwei Kinder beim Überqueren eines weiteren Steinbogens abgestürzt und in der Hvita ertrunken sein sollen woraufhin deren Mutter diesen Bogen zerstören liess, damit keine weiteren Kinder sterben sollten.
Am Kiiosk bei den Hraunfossar bekam Susanne dann ihr obligatorisches Stofftier, einen kleinen Blauwal.
 
Danach ging es noch ab durch die Kaldidalur, deren Piste sich trotz offensichtlicher Anstrengungen seitens der Strassenbaubehörde in einem teilweise sehr schlechten und unebenen Zustand befand. Die Blicke auf Eirkiksjökull und Langjökull waren allerdings wieder einmal sehr beeindruckend. Wir haben nach einigen Kilometern noch einen Abstecher von der Kaldidalur zum Geitlandsjökull auf der Strasse 551 gemacht, der einen bis an den Gletscher selbst heranbringt. Wir mussten vom höchsten mit dem Auto erreichbarn Punkt nur noch wenige Meter laufen um auf dem Gletscher selbst zu stehen, der Teil des Langjökull ist. Dies waren tatsächlich in diesem Urlaub unsere ersten Schritte euf Gletschereis. Auch dort auf dem Gletscher war es, wie schon den ganzen Teg, sehr warm und ein Pullover war eigentlich schon zu viel an Kleidung.
 
Auf der Weiterfahrt nach Reykjavik ging es noch am Thingvallavatn entlang. Den Rückweg zum Hotel mussten wir aus dem Gedächtnis finden, da wir die Karte von Reykjavik noch im Kofferraum hatten und keine Luste hatten sie rauszuholen. Es ging aber besser als erwartet. So langsam kennen wir Reykjavik gut genug und sind mit nur einmal um den Block fahren am Tagesziel, dem Hotel Björk, angekommen. Im Hotel geossen wir dann auch unser erstes Restaurantessen seit genau 13 Tagen.
 
Eigentlich wollten wir uns an diesem Abend im Kino Shrek 3 ansehen (2004 haben wir uns inm Reykjavik Shrek 2 angesehen), aber dafür war es viel zu spät geworden. Die schöne Fahrt über die Kaldidalur und der Ausflug zum Gletscher waren es aber wert gewesen.
 

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