Drehleier- und Dudelsack Festival in Lißberg
Wir sind inzwischen wieder vom 34. Drehleier- und Dudelsack Festival in Lißberg (17.-20.5.2007) zurück und es war so klasse, dass ich gleich erzählen muss.
Die erste Besonderheit war, dass wir den wunderschönen Festivalort Burg Lißberg (http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Li%C3%9Fberg) mal ohne Dauerregen erleben konnten. An allen Ecken und Enden konnte man musizierende Leute in der Sonne sitzen sehen.
Wir haben auch gleich am ersten Tag (Volkers Geburtstag) festgestellt, dass alle Mitstreiter unseres Drehleierkurses in Bad Homburg ebenfalls da sind und dass zwei davon an genau diesem Tag auch Geburtstag hatten, also von den 6 Leuten dieses Kurses haben 3 am gleichen Tag Geburtstag.
Wir hatten uns nach einigem Hin und Her (es gab so viele tolle Kursangebote) zu einem Kurs für Mittelaltermusik mit Hans Hegner und Ursula Peters (Fundevogel) entschieden. Der Kurs wurde kurzfristig umverlegt ins Musikinstrumentenmuseum (www.museum-lissberg.de), was dann zwar sehr eng war, aber eine einmalige Atmosphäre geboten hat. Durch das konzentrierte Arbeiten den ganzen Tag über war ich dann zwar abends so müde, dass ich irgendwann während des (Spät-)Abendprogramms schlapp gemacht habe, aber wir haben so viel „neues altes“ Liedgut und Arrangement-Möglichkeiten kennen gelernt, dass wir noch lange von diesen tollen Anregungen zehren werden. Außerdem hat es natürlich sehr viel Spaß gemacht, mit anderen netten Menschen zusammen zu singen und zu musizieren.
Das Abendprogramm war jeden Tag eine Überraschung (man tapperte jeden Morgen schon gespannt zur Programmtafel) und großartig, gibt sich doch in Lißberg vieles was im Folk-/Mittelalter Rang und Namen hat ein Stelldichein.
Faust (Alban Faust, Christer Ådin, Anders Ådin, Bruno Andersen) unterhielt mit schwedischen traditionellen und experimentellen Klängen , Bilwesz (Simon Wascher, Merit Zloch, Matthias Branschke, Jörg Mikula) brillierte mit beeindruckender Virtuosität (Merit zeigte mal wieder, was man mit einer Harfe noch so alles machen kann) und Poeta Magica (Holger Funke, Friederike Funke, Johnny Robels) schaffte es, selbst in diesem Rahmen schon allein durch das ungewöhnliche Instrumentarium Erstaunen hervor zu rufen (mir hat’s besonders die Baß-Nyckelharpa angetan, die nicht nur eindrucksvoll aussieht, sondern mit ihrem ungewöhnlichen Klang auch ein echter Gänsehaut-Garant ist).
Und das schönste an diesen Abenden ist, dass man deutlich merkt, dass nicht nur das Publikum seinen Spass hat, sondern auch die Leute auf der Bühne.
FAZIT: viel Schönes und Interessantes gelernt, gesehen und gehört und ein paar anstrengende, aber schöne Tage verbracht.

Brunhild ist krank!
Nachdem eine eher harmlos aussehende Verletzung am Ohr angefangen hat zu eitern, waren wir vorhin mit Bruni beim Tierarzt.
Die Ärztin hat erstmal jede Menge Eiter entfernt (arme Bruni
) und dann versucht den Pfropfen aus geronnenem Blut zu entfernen, der praktisch das ganze Ohr verstopft. Nachdem das nicht funktioniert hat, wollte sie erstmal noch abwarten, ob sich das Ganze nach täglichem Eincremen von selbst löst. Ansonsten muss Bruni am Freitag nächste Woche unter örtlicher Betäubung operiert werden. Und es kann sein, dass darunter ein Abszess oder sogar Tumor zum Vorschein kommt, der Bruni überhaupt so gestört hat, dass sie sich aufgekrazt hat.
Jetzt bekommt sie erstmal Antibiotikum und wir cremen ihr Ohr ein (das wird noch ein "Spass" werden, wenn Volker nicht da ist
).
Ich hoffe so, dass Bruni wieder gesund wird. Sie ist doch die Rudel-Chefin - sie darf doch nicht fehlen. Sie ist zwar mit ihren 21 Monaten inzwischen im Ratten-Rentenalter, aber noch relativ fit (nur fett und träge).
Pflanzenfrage
bei dem Sturm heute wurde mir auf dem Weg zur Arbeit diese Blüte vor die Füße geweht.
Sie stammt von einem Baum, aber da es mitten im Wald war, konnte ich nicht erkennen, von welchem. Baum sie kommt.
Es lagen jedenfalls noch jede Menge Zweige mit Blüten und Knospen herum.
Es würde mich nun schon interessieren, um was für eine Pflanze es sich handelt, da mir die Blüte für hiesige Breiten doch sehr ungewöhnlich vorkommt.


Adler Jona ist weg
Heute morgen kam diese Meldung im Radio:
Der Heidelberger Weißkopfseeadler Jona ist wieder entwischt
Das Tier aus der Falknerei auf dem Königstuhl ist seit einer Woche spurlos verschwunden. Bei der täglichen Flugshow ist der Adler Jona nicht mehr zurückgekehrt. Er war schon einmal für mehrere Tage verschwunden, kam damals allerdings von alleine wieder nach Hause. Daher vermutet der Falkner Uwe Jakob, dass der Adler sich verletzt haben könnte oder sogar gefangen gehalten wird.
Sollten Sie Informationen zu Jona haben, bitten wir Sie mit der Falknerei Tinnunculus Kontakt aufzunehmen:
Tinnunculus Falknerei
Königstuhl 2
69117 Heidelberg
Hoffentlich taucht Jona unbeschadet wieder auf. Ich fänd's schlimm, wenn so einem großartigen Tier was passieren würde.
Regen!?
Heute morgen bin ich tatsächlich mal wieder mit meinem Regencape in der Tasche los gefahren, da es laut Wettervorhersage spätestens am Abend regnen soll. Wäre ja inzwischen dringend nötig, aber wenn ich das Cape dabei habe, wird es garantiert nicht regnen, oder es gewittert, wenn ich nach Hause fahren will. 
Gärtner
Volker war heute fleißig und hat Pflanzen von 12 der 20 Pepperonisorten ausgedünnt und in den Garten gepflanzt.
Jetzt müssen sie nur noch wachsen, dann kommen scharfe Zeiten auf uns zu.